Qualität – darauf kommt es an

Beim Kompost ist die Qualität entscheidend.
Wir achten von der Annahme des Grüngutes bis zur Lagerung des Komposts auf einen fachgerechten Ablauf.
Unser Erfolgsrezept Qualitätskompost.

Wie erkennt man die Qualität? Sie können sie fühlen, riechen und sehen.
Nehmen Sie den Kompost in die Hand, er soll Ihnen durch eine lockere, luftige Struktur auffallen.
In Krümel unterschiedlicher Grössen zerfallen, sowie ohne Widerstand zerbröckeln.
Riechen Sie daran, wenn er angenehm nach Walderde duftet und dunkelbraun gefärbt ist, sind das Zeichen von Qualitätskompost.
Hier klicken und lernen wo der Unterschied zwischen Rotte und Fäulnis liegt. 

Wieso ist die Qualität vom Kompost wichtig? Qualitativ hochwertiger Kompost bildet die Grundlage für gesunde Pflanzen, Tiere und als Folge die Förderung der Gesundheit von uns Menschen. Man nennt ihn Rotte-Kompost.
Weitere Infos über die Qualitätsmerkmale vom Kompost:

Die Kunst der Rottelenkung

In der Natur gibt es zwei Wege organisches Material abzubauen: Rotte oder Fäulnis.
Auf der Kompostieranlage führt nur ein Weg zu Qualitätskompost: Die aerobe Rotte, die durch gezielte Rotteführung gewährleistet wird.

Rotte statt Fäulnis

Der Abbau von organischer Substanz kann anaerob (mit wenig oder ohne Luft) als Fäulnis oder aerob (mit Luft) als Rotte erfolgen. Die anaerobe Zersetzung bringt unangenehme Begleiterscheinungen mit, z.B. Gestank, Nährstoffausschwemmung und die Entstehung von giftigen Stoffen.

Mit der gezielten Rotteführung wird der Abbauprozess auf der Kompostieranlage in Richtung aerobe Rotte gelenkt.
Die Voraussetzung für lebensfördernden Qualitätskompost.

Wie lenkt man den Rotteprozess

Neben Bewegung und Belüftung ist die richtige Feuchtigkeit und Temperatur wichtig für den Rotteverlauf. Durch regelmässige Temperaturmessungen werden die mikrobiellen Prozesse in der Miete beobachtet und kontrolliert.
Durch Zugabe von Wasser, Umsetzen der Miete, Einmischen von Zuschlagsstoffen oder Veränderung des Mischungsverhältnisses der Ausgangsstoffe, lenken unsere Fachmänner die Rotte gezielt und fördern Mikroorganismen die für die aerobe Rotte sorgen.

Mikroorganismen beim Lego Spiel

Wie beim Lego spielen zerlegen die Mikroorganismen in der Kompostmiete zunächst das organische Material in seine einzelnen Grundbausteine. Anschliessend erscheinen diese in neuen Verbindungen. Bei der aeroben Rotte wird der organische Kohlenstoff zu einem grossen Teil zu CO2 „veratmet“. Es entsteht Wärme.

Die schnell abbaubaren Eiweissverbindungen, Fette und Kohlenhydrate werden als erstes abgebaut.
Die Eiweisse enthalten Stickstoffverbindungen, die später im Kompost eine wichtige Düngewirkung haben.
Zellulose und Lignin, die in holzigem Material vorherrschen, dienen zur Bildung der Humussubstanz – die Basis für gesunden Boden.

Übersicht - Rotte und Fäulnis